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Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Psychologie, DDG
„Diabetes und Psychologie e.V.“
 

Lebensqualität ist messbar

Interessant ist auch ein anderes Ergebnis der Lebensqualitätsforschung. Über alle verschiedenen Nationen und Kulturen hinweg, haben Menschen eine sehr ähnliche Vorstellung davon, was für sie eine gute Lebensqualität bedeutet. Unabhängig von Alter, Geschlecht und Kultur scheint es von großer Bedeutung zu sein, sich körperlich wohl zu fühlen, in einer sozialen Gemeinschaft integriert zu sein, sich psychisch stabil zu fühlen, im Alltag den Rollen im täglichen Leben nachgehen zu können und dabei soziale Unterstützung zu erfahren: Günstig ist es auch, wenn dies in einem materiell ökonomisch möglichst abgesicherten Rahmen stattfindet.

 

Lebensqualität bedeutet für die meisten Menschen:

  •     sich körperlich wohl zu fühlen
  •     sich psychisch stabil zu fühlen
  •     sich in einer sozialen Gemeinschaft integriert zu fühlen
  •     im Alltag den Rollen im täglichen Leben (z.B. Beruf, Familie,
        Freizeit) nachgehen zu können

Dieser Befund ist für die Entwicklung von Messinstrumenten wichtig, da es sehr bedeutend ist, dass verschiedene Menschen auch eine ähnliche Vorstellung von dem haben, was gemessen werden soll. Und in der Tat ist es gelungen, Fragebögen zu entwickeln, die die Lebensqualität von Menschen recht genau abbilden können.

 

 


 

Therapieziel Lebensqualität

Da der Erhalt der Lebensqualität ein wesentliches Therapieziel der Diabetestherapie darstellt, liegt es nahe, zu untersuchen, ob dieses Ziel auch erreicht wird.

 

Und in der Tat wird seit geraumer Zeit auch bei der Zulassung neuer Therapieverfahren wie z.B. innovativer Medikamente, neuen Technologien (wie z.B. CGMS, kontinuierliches Glukosemonitoring) oder auch neuen Schulungsprogrammen gefordert, dass auch patientenrelevante Ergebnisse (sogenannte PRO's = Patient reported outcomes) erfasst werden.

 

Hierzu gehört auch die Lebensqualität, aber auch andere Maße wie beispielsweise die Erfassung der Therapiezufriedenheit. Für die Bewertung von Behandlungsmaßnahmen ist es ein ganz wesentlicher Fortschritt, dass neben medizinischen Ergebnissen auch patientenbezogene Auswirkungen Berücksichtigung finden.


 

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